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Spüren Sie eine Berufung zur orthodoxen Tradition? Die Konversion zur Orthodoxie ist eine der tiefgreifendsten spirituellen Entscheidungen, die ein Christ treffen kann — oder eine der natürlichsten, für jene, die in ihr den Glauben entdecken, den sie schon immer gesucht haben, ohne ihn benennen zu können. Dieser Leitfaden stellt alle Schritte der orthodoxen Konversion vor, erklärt die Unterschiede zu anderen christlichen Konfessionen, beschreibt die Aufnahmeriten in die Kirche und gibt praktische Hinweise für den Weg in das neue Glaubensleben.
Was bedeutet Konversion zur Orthodoxie?
Orthodox zu werden bedeutet, eine zweitausend Jahre alte christliche Tradition zu umarmen, die den Lehren der Apostel und der Kirchenväter treu geblieben ist. Die orthodoxe Kirche beansprucht eine ununterbrochene Kontinuität mit der Urkirche — nicht nur in der Lehre, sondern in der Liturgie, der Ikonographie, dem Sakramentenleben und der Spiritualität.
Die orthodoxe Konversion ist kein bloßer Wechsel des Konfessionsstempels. Sie ist eine Metanoia — eine Umkehr des gesamten Wesens zu Gott, eine tiefe innere Verwandlung. Das letzte Ziel ist nicht die Zugehörigkeit zu einer Institution, sondern das Fortschreiten zur Theosis: der Vergöttlichung des Menschen, seiner Teilhabe an der göttlichen Natur, die der heilige Petrus verheißen hat (2 Petr 1, 4) und die in der Vereinigung mit dem auferstandenen Christus verwirklicht wird. Deshalb sagt die orthodoxe Kirche von ihrem Glauben, dass er keine Religion ist — sondern eine Lebensweise.
Im Unterschied zum römischen Katholizismus hat die Orthodoxie ihre dezentrale und konziliare Struktur bewahrt: Es gibt keinen Universalpapst, sondern autokephale Patriarchate (Konstantinopel, Moskau, Rumänien, Serbien, Antiochien usw.), die in demselben Glauben und denselben Sakramenten verbunden sind.

Warum orthodox werden?
Eine von Anfang an bewahrte Tradition
Die orthodoxe Kirche feiert heute dieselbe Göttliche Liturgie, die vom heiligen Johannes Chrysostomos im 4. Jahrhundert kodifiziert wurde. Ihre Ikonen, Gesänge, liturgischen Gesten und ihre Theologie — alles geht ohne Unterbrechung und ohne Reform auf die apostolischen und patristischen Quellen zurück. Für viele Konvertiten ist genau diese gelebte — und nicht nur behauptete — Kontinuität entscheidend.
Eine leibhaftige und mystische Spiritualität
Die Orthodoxie bevorzugt die persönliche Gotteserfahrung. Das Jesusgebet, die Verehrung der Ikonen, die Fastenzeiten, die Metanien, die Nachtwachen — der ganze Leib ist in das Gebet einbezogen. Es ist keine Religion nur des Kopfes: Sie ist ein Weg der Verklärung der ganzen Person.
Eine herzliche geistliche Familie
Einer orthodoxen Gemeinde beizutreten bedeutet, Teil einer brüderlichen Gemeinschaft zu werden, die oft sehr vielfältig ist — Griechen, Rumänen, Russen, Serben, Deutsche mit katholischem oder protestantischem Hintergrund, Konvertiten aller Herkunft. Neue Mitglieder werden in der Regel freundlich und geduldig aufgenommen. Das orthodoxe Forum Deutschland gibt allerdings ehrlich zu: In manchen Gemeinden wird man zunächst auf die Ernsthaftigkeit seiner Entscheidung geprüft — was bei näherer Betrachtung eher ein Zeichen der Fürsorge als der Ablehnung ist.
Die Schritte der orthodoxen Konversion
Schritt 1 — Die Erkundungsphase (1 bis 6 Monate)
Alles beginnt mit Neugier und Suche. Bevor Sie irgendwelche Verpflichtungen eingehen, lädt die orthodoxe Kirche Sie ein, sich frei zu informieren:
- Die liturgischen Gottesdienste besuchen — beginnend mit der Göttlichen Liturgie am Sonntagmorgen
- Einführungswerke zur Orthodoxie lesen (Kallistos Ware, Die Orthodoxe Kirche; Alexander Schmemann, Eucharistie — Sakrament des Gottesreiches)
- Mit orthodoxen Gläubigen oder anderen Konvertiten sprechen
- Verschiedene Gemeinden unterschiedlicher Traditionen besuchen, um die eigene Gemeinschaft zu finden
- Den Priester kontaktieren, um das Interesse zu bekunden — ohne jegliche Verpflichtung
Diese Phase umfasst keine formelle Verpflichtung. Die orthodoxe Kirche betreibt keine Werbung — sie empfängt jene, die zu ihr kommen, aber drängt niemanden. Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen.
Schritt 2 — Das Katechumenat (6 Monate bis 2 Jahre)
Wenn Sie und Ihr Priester der Meinung sind, dass der Moment gekommen ist, können Sie beantragen, als Katechumene eingeschrieben zu werden — der Begriff bezeichnet den Tauf- oder Myronsalbungskandidaten, der sich in der Unterweisung befindet. Das Katechumenat ist eine Zeit des Lernens und der schrittweisen Eingliederung in das Leben der Kirche. Die Pfarrei Regensburg fasst es treffend zusammen: „Während Ihres Katechumenats sollten Sie beginnen, sich in das Gemeindeleben einzubringen."
- Katechetische Unterweisung — orthodoxe Theologie, Sakramente, Liturgie, Kalender der großen Feste, Ikonographie, Fastenregeln
- Teilnahme an den Gottesdiensten — Katechumenen wohnen der Göttlichen Liturgie bei (bis zum Entlassungsruf der Katechumenen, den der Diakon vor der Liturgie der Gläubigen spricht); ihre regelmäßige Anwesenheit ist das Herzstück der Ausbildung
- Geistliche Begleitung — regelmäßige Gespräche mit dem Priester oder einem bestimmten geistlichen Vater
- Beginn der Praxis — tägliches Gebet, Fasten an Mittwoch und Freitag, Lektüre der Kirchenväter
Die Dauer des Katechumenats variiert je nach Gemeinde und Person. In der alten Kirche dauerte es oft drei Jahre. Heute ist im deutschsprachigen Raum ein einjähriges Katechumenat (einschließlich der Erkundungsphase) üblicher. In jedem Fall entscheidet der Priester im Namen der Gemeinde, wann Sie zur Aufnahme bereit sind.
Schritt 3 — Der Ritus der Einschreibung der Katechumenen
Wenn der Priester den Zeitpunkt für gekommen hält, feiert er den Ritus der Einschreibung der Katechumenen — eine kurze und eindrückliche Zeremonie, oft im Rahmen der Vesper am Samstagabend:
- Sie wenden sich nach Westen (der Richtung der Finsternis im christlichen Symbolismus), um Satan und seinen Werken abzusagen — dreimal
- Sie wenden sich nach Osten (der Richtung des auferstandenen Christus, seiner Wiederkunft), um sich mit ihm zu vereinen — dreimal
- Sie sprechen das Nizäno-Konstantinopolitanische Glaubensbekenntnis — die Zusammenfassung des apostolischen Glaubens
- Der Priester trägt Sie in das Katechumenenbuch ein und betet über Sie
Schritt 4 — Die Aufnahme in die Kirche: Taufe oder Myronsalbung
Die orthodoxe Taufe
Wenn Sie noch nie getauft wurden — oder wenn Ihre frühere Taufe von der orthodoxen Kirche als ungültig angesehen wird — empfangen Sie die Taufe durch dreifaches vollständiges Untertauchen. Jedes Untertauchen entspricht einer Person der Trinität. Das vollständige Untertauchen bedeutet das Sterben des alten Menschen und die Auferstehung mit Christus (Röm 6, 3-4).
Sie wählen einen neuen christlichen Namen — den Namen eines orthodoxen Heiligen, der Ihr Schutzpatron im Himmel wird und dessen Fest Sie als Ihren eigenen Feiertag begehen (Namenstag).
Die Myronsalbung (Chrisam-Salbung)
Wenn Sie bereits im Namen der Trinität getauft sind (Katholizismus, Protestantismus, Anglikanismus), erkennt die orthodoxe Kirche Ihre Taufe im Allgemeinen als gültig an und nimmt Sie durch die Myronsalbung allein auf — das Sakrament der orthodoxen Firmung. Der Priester salbt Sie mit dem heiligen Myron auf der Stirn, den Augen, den Nasenlöchern, dem Mund, den Ohren, der Brust, den Händen und den Füßen und sagt bei jeder Salbung: „Siegel der Gabe des Heiligen Geistes. Amen." Unmittelbar danach empfangen Sie zum ersten Mal die Heiligen Gaben in der Göttlichen Liturgie.
Der Absageakt
Manche orthodoxen Jurisdiktionen verlangen einen formellen Absageakt von den Irrtümern der früheren Konfession vor der Myronsalbung. Diese Praxis variiert je nach Patriarchat und Gemeinde — Ihr Priester wird Sie über die in Ihrer Gemeinde übliche Praxis informieren. Im Orthodoxen Forum Deutschland wird Priester Alexej Vesselov: „Die Aufnahme von westlichen Christen in die Orthodoxe Kirche — Theologie und Geschichte" als deutschsprachiges Referenzwerk zu dieser Frage empfohlen.

Konversion vom Katholizismus zur Orthodoxie: die Lehrunterschied
Für einen Katholiken bedeutet die Konversion zur Orthodoxie, einige wichtige Lehrunterschied zu verstehen und anzunehmen:
- Das Filioque — Die Orthodoxen lehnen die lateinische Einfügung Filioque („und vom Sohn") im Nizäischen Glaubensbekenntnis ab. Für die Orthodoxie geht der Heilige Geist allein vom Vater aus — diese einseitige Hinzufügung Roms gilt als eine der Hauptursachen des Schismas von 1054.
- Der Papstprimat — Die Orthodoxie lehnt jede universale Jurisdiktion des Papstes ab. Der Bischof von Rom wird als Erster unter Gleichen (primus inter pares) geehrt — nicht als unfehlbares und universales Oberhaupt der Kirche.
- Die Unbefleckte Empfängnis — Eine katholische Lehre von 1854, die von der Orthodoxie nicht anerkannt wird. Die Orthodoxie ehrt die Gottesmutter als die reinste aller Geschöpfe, behauptet aber nicht ihre Freiheit von der Erbsünde.
- Das Fegefeuer — In der orthodoxen Theologie nicht vorhanden; die Orthodoxie betet für die Verstorbenen, ohne einen gesonderten Zwischenzustand zu definieren.
- Die ungeschaffene Gnade — Für die Orthodoxie ist die göttliche Gnade die ungeschaffene Energie Gottes selbst (Lehre des Gregor Palamas) — keine von Gott geschaffene und von ihm verschiedene Wirklichkeit.
Die eigene orthodoxe Gemeinde im deutschsprachigen Raum wählen
Die verschiedenen Jurisdiktionen
Die Orthodoxie im deutschsprachigen Raum umfasst mehrere Jurisdiktionen, jede mit ihrer eigenen liturgischen Kultur. Für einen Konvertiten ist die Wahl der Jurisdiktion weniger wichtig als die Qualität der Aufnahme und der seelsorgerlichen Begleitung:
- Griechisch-Orthodoxe Metropolie von Deutschland (Ökumenisches Patriarchat) — älteste orthodoxe Präsenz im deutschsprachigen Raum
- Diözese der Russisch-Orthodoxen Kirche in Deutschland (Patriarchat Moskau) — zahlreiche Gemeinden, darunter das Kloster des heiligen Hiob von Počaev in München
- Rumänisch-Orthodoxe Metropolie für Deutschland, Zentral- und Nordeuropa (Patriarchat Rumänien) — die nach Gläubigenzahl größte orthodoxe Gemeinschaft in Deutschland
- Serbisch-Orthodoxe Diözese für Mitteleuropa (Patriarchat Serbien) — bedeutende serbische Gemeinschaft in Deutschland
- Orthodoxe Bischofskonferenz in Deutschland (OBKD) — der Zusammenschluss aller orthodoxen Bischöfe in Deutschland; ihre Website ist ein guter Ausgangspunkt für die Suche nach einer Gemeinde
Auswahlkriterien
- Die Gottesdienstsprache — Im deutschsprachigen Raum feiern viele orthodoxe Gemeinden in der Herkunftssprache (Griechisch, Rumänisch, Russisch, Serbisch). Einige bieten zumindest die Predigt auf Deutsch. Für einen deutschsprachigen Konvertiten erleichtert eine Gemeinde mit deutschen Gottesdienstelementen das Verstehen und die Teilnahme erheblich.
- Die geographische Nähe — Wählen Sie eine Gemeinde, in der Sie nicht nur sonntags, sondern auch an Wochentagen und großen Festen teilnehmen können. Regelmäßigkeit ist entscheidend.
- Der geistliche Vater — Die Qualität der seelsorgerlichen Begleitung ist der wichtigste Faktor. Ein verfügbarer Priester mit Erfahrung in der Aufnahme von Konvertiten ist unersetzlich.
- Die Gemeinschaftsatmosphäre — Beobachten Sie, wie neue Mitglieder aufgenommen werden und ob Konvertiten aktiv und wohl in der Gemeinde sind.

Spirituelle Gegenstände für den orthodoxen Konvertiten
Schon zu Beginn des Katechumenats — manchmal auch davor — entscheiden sich manche künftige Konvertiten, die ersten orthodoxen Andachtsgegenstände zu erwerben, die sie auf ihrem Weg begleiten werden:
- Ein orthodoxes Kreuz — zum Tragen als Zeichen des Glaubens und des Schutzes. Seit der Taufe auf dem Körper getragen, ist es das äußere Zeichen der Zugehörigkeit zu Christus.
- Eine orthodoxe Ikone — für den Gebetswinkel zu Hause. Die Christusikone ist die erste zu erwerben, gefolgt von der Gottesmutter und dem Schutzpatron.
- Eine orthodoxe Gebetskette (Tschotki) — für das Jesusgebet: „Herr Jesus Christus, Sohn Gottes, erbarme dich meiner, des Sünders." Die Tschotki mit 33 Knoten ist das ideale Format für den Einstieg.
Häufige Herausforderungen bei der orthodoxen Konversion
Unverständnis aus dem Umfeld
Die orthodoxe Konversion kann Spannungen im Umfeld auslösen, besonders in einem katholischen oder konfessionslosen Milieu. Bereiten Sie sich darauf vor, Ihre Beweggründe geduldig zu erklären, ohne in Streit zu geraten. Orthodoxe Konvertiten empfehlen einhellig, das Umfeld nicht überzeugen zu wollen — sondern die innere Freude und den Frieden für sich selbst sprechen zu lassen.
Die neuen liturgischen Praktiken
- Neue Gebete — Jesusgebet, Morgen- und Abendregel, Akathisten, Kanones
- Fastenregeln — 4 jährliche Fastenzeiten + Mittwoch und Freitag; unser Leitfaden zu den orthodoxen Fastenregeln erklärt diese Regeln ausführlich
- Liturgischer Kalender — bewegliche und feste Feste, Julianischer und Gregorianischer Kalender
- Ikonenverehrung — Gesten (Metanie, Ikonenkuss) und ihre Bedeutung
Die Geduld des Prozesses
Das Katechumenat kann lang erscheinen. Das ist gewollt — und heilsam. Die orthodoxe Kirche bemüht sich, eine so wichtige Entscheidung nicht zu überstürzen. Die Langsamkeit des Prozesses ist eine Gnade: Sie gibt die Zeit, den Glauben schrittweise im Gebet und in der Praxis zu verinnerlichen — nicht nur im Verstand.
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FAQ — Häufige Fragen zur orthodoxen Konversion
Wie lange dauert die Konversion zur Orthodoxie?
Der gesamte Prozess dauert in der Regel zwischen 1 und 3 Jahren — vom ersten Gemeindebesuch bis zur Aufnahme durch Taufe oder Myronsalbung. Die Erkundungsphase dauert 1–6 Monate; das formelle Katechumenat dauert 6 Monate bis 2 Jahre je nach Gemeinde und Reife des Kandidaten. Das Tempo ist seelsorgerlich, auf jeden Menschen abgestimmt.
Muss ich neu getauft werden, wenn ich bereits katholisch bin?
Nein — in den meisten orthodoxen Gemeinden im deutschsprachigen Raum wird ein im Namen der Trinität getaufter Katholik durch die Myronsalbung allein aufgenommen, ohne neue Taufe. Die Orthodoxie erkennt die Gültigkeit der katholischen Taufe an. Manche striktere Jurisdiktionen können dennoch eine Taufe durch Untertauchen verlangen — Ihr Priester wird Sie über die in Ihrer Gemeinde übliche Praxis informieren.
Kann man orthodox werden, wenn man mit einem Nicht-Orthodoxen verheiratet ist?
Ja — es besteht keinerlei Verpflichtung für den Ehepartner, sich zu konvertieren. Eine konfessionsgemischte Ehe ist in der orthodoxen Kirche unter bestimmten Bedingungen möglich, insbesondere mit bischöflicher Erlaubnis und der Verpflichtung, die Kinder im orthodoxen Glauben zu taufen. Die familiäre Situation wird während des Katechumenats mit dem Priester besprochen.
Was ist der Unterschied zwischen Orthodoxie und Katholizismus?
Die wichtigsten Unterschiede sind: die Ablehnung des Filioque (lateinische Einfügung im Glaubensbekenntnis), die Ablehnung des universalen Papstprimats, das Fehlen der Lehren von der Unbefleckten Empfängnis und dem Fegefeuer sowie die Theologie der ungeschaffenen göttlichen Energien (Gregor Palamas), die der orthodoxen hesychastischen Spiritualität zugrunde liegt. Auf liturgischer Ebene hat die Orthodoxie eine Liturgie bewahrt, die den alten byzantinischen Formen viel näher steht, mit einer starken mysterienhaften und eschatologischen Dimension.
Kann man zur Orthodoxie konvertieren, ohne Christ zu sein?
Ja — ein Nicht-Christ (Agnostiker, Atheist, Angehöriger einer anderen Religion) kann zur Orthodoxie konvertieren. In diesem Fall empfängt er die Taufe durch dreifaches Untertauchen ohne Dispens. Das Katechumenat ist für einen Nicht-Christen in der Regel länger, da es eine vollständige Einführung in den christlichen Glauben zusätzlich zur orthodoxen Besonderheit umfasst.
Welche Bücher sollte man zur Vorbereitung auf die orthodoxe Konversion lesen?
Die am meisten empfohlenen deutschsprachigen Einführungswerke:
- Kallistos Ware, Die orthodoxe Kirche (Styria) — die beste allgemeine Einführung auf Deutsch
- Alexander Schmemann, Eucharistie — Sakrament des Gottesreiches (Johannes Verlag) — Einführung in die orthodoxe Sakramententheologie
- Priester Alexej Vesselov, Die Aufnahme von westlichen Christen in die Orthodoxe Kirche — das deutschsprachige Referenzwerk speziell zur Konversionsfrage
- Aufrichtige Erzählungen eines russischen Pilgers — die schönste Einführung in das orthodoxe Gebet für Nicht-Eingeweihte
Welche Gegenstände sollte man zu Beginn des orthodoxen Lebens erwerben?
Ein orthodoxes Kreuz zum Tragen, eine Christusikone für den Gebetswinkel und eine Tschotki mit 33 Knoten für das Jesusgebet — das sind die drei wesentlichen Gegenstände, die den Beginn des orthodoxen Lebens begleiten werden.
Ihre Konversion zur Orthodoxie markiert den Beginn eines anspruchsvollen und bereichernden geistlichen Weges. Diese zweitausend Jahre alte Tradition wird Sie in Ihrer Suche nach Heiligkeit und Ihrer persönlichen Beziehung zu Gott begleiten. Zögern Sie nicht, eine orthodoxe Gemeinde in Ihrer Nähe zu kontaktieren, um diesen einzigartigen Weg zu beginnen — jede Konversion ist eine persönliche Geschichte, die Gott mit Ihnen schreibt.
